Achtung Schadware: Tarnkappe.info gehackt?

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Das in Szene-Kreisen auch als Dreckklappe bezeichnete Online-Portal Tarnkappe.info ist seit den frühen Morgenstunden down. Wer versucht die Seite aufzurufen sieht einen weißen Bildschirm. Gleichzeitig wird ein automatisierter Download eingeleitet. Möglicherweise handelt es sich dabei um Schadware, die in Umlauf gebracht werden soll. Der Inhalt der Datei könnte zu erheblichen Schäden auf euren Rechnern führen. Wir müssen derzeit dringend davon abraten die Seite aufzurufen, bis die Sache endgültig geklärt ist.

In der Hacker-Szene verlacht, von Medienvertretern gemieden

Den Betreibern der Seite Tarnkappe.info wird Kollaboration vorgeworfen. Die Einen beschuldigen den Dienst mit Online-Piraten, wie Spiegelbest, dem ehemaligen Betreiber von ebookspender.me und Konsorten, zusammenzuarbeiten und der Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen. Es gab Hausdurchsuchungen von der Polizei und vielfältige Ermittlungen von privaten Diensten. Andere werfen den Betreibern vor mit halblegalen Ermittlungs-Agenturen, wie der Corma zusammenzuarbeiten deren Hauptauftraggeber die GvU ist. Unter Hackern ist die Tarnkappe in Verruf geraten. Wer etwas vom Hacken und IT-Sicherheit versteht, kann die Tarnkappe nicht ernst nehmen, so ein Insider und Kenner der Szene. Der in der Altenpflege tätige Inhaber der Tarnkappe Lars Sobiaraj gäbe zudem gerne den Online-Journalisten, besitze aber nicht ansatzweise das nötige Inventar für eine solche Tätigkeit, zudem werde er aufgrund seiner Berichterstattung von führenden Medienhäusern gemieden.

Nachbrenner: 11.18 Uhr, gerade bekommen wir eine interessante, anonyme Nachricht über unsere Facebook-Seite, die wir aber dennoch einer bestimmten Person zuordnen können.

Anmerkung von uns dazu: Wir freuen uns darüber, das wir auch bei den Verantwortlichen der Tarnkappe auf Interesse stoßen. Der Beitrag ist inhaltlich ok. Es wird hier in Frage gestellt, ob es sich um einen Hack handelte und ob der Artikel als Ganzes der Wahrheit entspricht. Das tut er in allen Teilen. Auch in der Aussage das die Seite gehackt wurde, den auch wer sich selbst ein Bein stellt -fällt. Sich selbst zu hacken ist aber schon hohe Schule, was uns tiefe Ehrfurcht und allerhöchsten Respekt abnötigt. Die Seite ist mittlerweile wieder zu erreichen.

 

Beitragsbild: Pixabay Lizenz

Rest: Screenshots Facebook und Telegram

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