DDoS

Tarnkappe.info weiterhin gestört, Macher steht im Wald

LifeStyle Technology

Die fragwürdigen Seiten von Tarnkappe.info waren in den letzten Tagen massiv gestört worden. Tarnkappe war in den vergangenen Tagen für Benutzer vorübergehend nicht erreichbar oder die Administration nicht mehr möglich. Ebenfalls ausgefallen war das Backend. Neue Beiträge konnten nicht mehr eingestellt werden. Die Angriffe auf das in der Szene auch als Dreckklappe bekannte Machwerk dauern an.

Verwunderung und Selbstmitleid

Ein Tarnkappe-Macher bestätigte nun in einem Blogeintrag, was alle schon seit Tagen wussten, dass Nutzer und Autoren …möglicherweise Probleme mit der Verbindung zu den Tarnkappe-Seiten… hätten. Unterstützer des technisch nicht sehr versierten Inhabers der Tarnkappe hätten die größten Probleme inzwischen erkannt und arbeiteten an einer Lösung, der Macher geht von einer Racheaktion für einen erschienenen Beitrag aus, hält das Crimenetwork CNW für schuldig, kann aber keinerlei Beweise vorbringen und räumt dann ein, schlicht nicht zu wissen, wer hinter den Angriffen stecken könnte. Statt einer Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten finden sich im jüngsten Blogeintrag nur Schmähungen für die Leserschaft und pseudoheroische Selbstbeweihräucherung.

Es bespringt einem der Ekel

Bei der Deletanz überkommt einen tiefer Ekel, schreibt da Einer im Szene-Forum oder …über den Letzen Artikel vom Sudel-Ede aus Gladbach habe ich auch sehr gelacht…, gar ein Anderer. Viele Angaben sind dummes Zeug, meinen wir. Ein Tarnkappe-Admin meinte im Hauseigenen Telegram-Chat: Das kann kein DDoS sein, die Ausfälle wären viel zu massiv. Und tatsächlich, während der ersten Angriffswelle feuerten über 6000 Server aus allen Teilen der Welt. Die Attacken waren Live auf Twitch mit ansehbar, wir haben darüber berichtet. Die Angriffe, waren so massiv, das selbst Google Shield in die Knie ging. 5 Terra-Bit wurden generiert, innerhalb von 30 Minuten flog alles in Fetzen, ein Totalausfall. Bei späteren Angriffen kam noch deutlich mehr zum Einsatz.

Mutmaßung mit Töle im Forst

Den Hundefreund und Inhaber der Tarnkappe, einen Kölner Altenpfleger, treibt es um, im Gladbacher Forst. Er räumt 15 Millionen Zugriffe ein. Tatsächlich konnten zeitweilig mehr als 6 Millionen Zugriffe pro Sekunde gemessen werden. Die Macher-Machalla steht mit ihrem ahnungslosen Inhaber im Wald und sieht diesen vor lauter Bäumen nicht mehr, wieder einmal beschuldigt man ohne genaue Kenntnisse zu haben munter drauf los, nicht ohne noch eine gehörige Portion Eigenwerbung für den hauseigenen, aber eher drittklassigen Cloud-Anbieter zu platzieren. Wir wünschen allseits gute Besserung.

 

Bild: Pixabay Lizenz

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